Technische Daten:
Schnittstelle: PCI Chipsatz: Ralink RT2500 Update: Chipsatzwechsel auf rt61 Protokoll: 802.11b und 802.11g Übertragungsrate: maximal 54 Mbit/s Sicherheit: WEP-40, WEP-104, WPA Update: Jetzt auch WPA2
54 Mbit/s PCI-Karte von Conceptronic
Ein relativ unbekannter Chipsatz arbeitet in den Conceptronics-Karten - der ralink-Chipsatz. Im Gegensatz zum Atheros-Chipsatz ist hier der Treiber auch für 64-Bit Betriebssysteme geeignet. Eine günstige Karte, dabei ist der PCI-Adapter auch 100% abwärtskompatibel zu herkömmlichen 11 Mbit/s Komponenten nach IEEE 802.11b. Für Datensicherheit sorgt WEP-40 oder WEP-104 und auch WPA-Verschlüsselung. Update: Inzwischen wurde ein Chipsatzwechsel vollzogen, die Karten arbeiten jetzt mit dem rt61-Chipsatz für den es vom Hersteller ebenfalls Linux-Treiber gibt. Diese Karte haben wir übrigens auch als PCMCIA-Formfaktor im Angebot.
Bereit für Linux:
Der passende Treiber kommt direkt von Ralink und ist als OpenSource freigegeben. Inzwischen gibt es auch ein Opensource-Projekt. Update: Auch für den rt61 gibt es Ralink-Treiber. aber auch das Opensource-Projekt hat schon reagiert, auch hier gibt es schon Beta-Treiber.
Installation unter Linux:
siehe auch das README-File des Treiberpaketes.
- Kernel-Support für WLAN muss aktiviert sein (hier am Beispiel eines 2.6er Kernels):
Device Drivers ---> Networking support ---> Wireless LAN (non-hamradio) ---> [*] Wireless LAN drivers (non-hamradio) & Wireless Extensions
- Herunterladen des Treibers von: http://rt2x00.serialmonkey.com/
- Nach dem Entpacken gibt es zwei Verzeichnisse, Module und Utilities. Zum kompilieren des Treibers in das Module-Verzeichnis wechseln und kompilieren:
# cd Module # make debug # make install debug
Die Konfigurationsdatei wird nun noch in /etc/Wireless benötigt. Dort können jetzt Verschlüsselung, usw. konfiguriert werden:
# mkdir -p /etc/Wireless/RT2500STA # cp RT2500STA.dat /etc/Wireless/RT2500STA/
Wer lieber ein grafisches Tool zum Konfigurieren der Karte hat, kann die Utilities kompilieren:
cd ../Utilitiys qmake -o Makefile raconfig2500.pro make
UPDATE: Vorsicht! Das grafische Tool scheint einige Schwächen zu haben. Derzeit wird vom Projekt selbst empfohlen dieses nicht zu benutzen. Nun kann man das Tool direkt mit ./RaConfig2500 starten und dort alle notwendigen Einstellungen z.B. zu WPA vornehmen. Erläuterungen zu den einzelnen Parametern stehen in der Datei README.iwpriv des Treiberpaketes. Insbesodere sind hier die passende ESSID und die Schlüssel einzutragen.
- In der Datei
/etc/modprobe.conf.local setzt man einen Alias:
alias ra0 rt2500
- Ein passendes Startup-Skript für SuSE kopiert man nach
/etc/init.d/ und aktiviert es mit dem Kommando chkconfig rt2500 on
#! /bin/sh # # /etc/init.d/rt2500 # # # ### BEGIN INIT INFO # Provides: rt2500 # Required-Start: # X-United-Linux-Should-Start: $network # Required-Stop: # X-United-Linux-Should-Stop: $network # Default-Start: 2 3 5 # Default-Stop: 0 1 4 6 # Description: helps RT2500-based WLAN-adapter to come up correctly ### END INIT INFO
MODULE="rt2500" WLANIF="ra0" DUMMYIP="7.7.7.7"
. /etc/rc.status
# First reset status of this service rc_reset
case "$1" in start) echo -n "Starting rt2500-WLAN-card"
#modprobe "$MODULE"
# down IF only to get wireless extensions # don't (!!!) if it already has wireless extensions [ "`iwconfig 2>&1 | grep $WLANIF | grep ESSID`" ] || ifconfig "$WLANIF" down
# DHCP only works, if IF already has an IP-address ifconfig "$WLANIF" "$DUMMYIP" up dhcpcd -nNR "$WLANIF" > /dev/null 2>&1 rc_status -v ;; stop|status|restart|reload) # rc_status -v3 echo "due to driver's problems this card cannot be stopped" ;; esac rc_exit
- Nun kann die Karte gestartet werden mit dem Kommando
/etc/init.d/rt2500 start
- Das Kommando
iwconfig lässt erkennen, unter welchem Devicenamen die Karte eingebunden wurde.
Betrieb unter Linux:
Folgende Kommados sind hilfreich:
- um die von der Karte erkannten Access-Points aufzulisten:
iwlist ra0 scan
- um die SSID auf "foo" zu setzen:
iwpriv ra0 set SSID="foo"
Folgendes Skript erzeugt einen zufälligen WEPkey:
#!/bin/sh #@@CCK 2003-11-19 14:16 # # Output of "$1" (default: 8) random bytes
DEFAULTNUM=8
NUM="$1" [ -z "$NUM" ] && NUM="$DEFAULTNUM" [ "$NUM" -lt 0 ] && NUM=$(( -1 * $NUM ))
dd if=/dev/urandom bs=1 count=$NUM 2> /dev/null | hexdump | cut -c 9- | sed -e :a -e '/$/N; s/n/ /; ta' | sed -e '/^ *$/ d' -e 's/ //g' | cut -c -$(( 2 * $NUM ))
Hat man mit
# randombytes 13 > /etc/WEP-104.key # chmod 600 /etc/WEP-104.key
einen WEP-104-Schlüssel vorliegen und diesen auch bereits im Accesspoint eingetragen, so wird die Karte mit dem Kommando
# iwpriv ra0 set NetworkType="Infra" # iwpriv ra0 set SSID="WLAN" # iwpriv ra0 set AuthMode="SHARED" # iwpriv ra0 set EncrypType="WEP" # iwpriv ra0 set DefaultKeyID="1" # iwpriv ra0 set Key1="`cat /etc/WEP-104.key`" # ifconfig ra0 192.168.0.17 up
konfiguriert - wobei die Kennung "WLAN" und die IP-Adresse hier nur als Beispiel dienen.
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