Technische Daten:
Schnittstelle: PCI Chipsatz: Ralink RT3062F Protokoll: 802.11b, 802.11g und 802.11draft-n Übertragungsrate: maximal 300 Mbit/s Sicherheit: WEP, WPA, WPA2
300 Mbit/s draft-n PCI-Karte von Conceptronic
Der Umstieg auf die draft-n Technologie mit bis zu 300 Mbit/s Übertragungsraten wird nun auch bei Conceptronics vollzogen. Weiterhin sorgt Ralink dafür, dass Linux-Treiber zur Verfügung stehen, die sicherlich auch weiterhin die Aufnahme in den Linux-Kernel finden werden. Eine günstige Karte, dabei ist der PCI-Adapter auch 100% abwärtskompatibel zu herkömmlichen 11 Mbit/s oder 54Mbit/s Komponenten nach IEEE 802.11b/g. Für Datensicherheit sorgt WPA2-Verschlüsselung.
Bereit für Linux:
Der passende Treiber kommt direkt von Ralink und ist als OpenSource freigegeben. Bis der Treiber in den aktuellen Linux-Kernel aufgenommen wird, ist noch ein Stückchen Handarbeit notwendig. In der Regel ist das aber kein Hexenwerk.
Installation unter Linux:
siehe auch das README-File des Treiberpaketes.
- Kernel-Support für WLAN muss aktiviert sein (hier am Beispiel eines 2.6er Kernels):
Device Drivers ---> Networking support ---> Wireless LAN (non-hamradio) ---> [*] Wireless LAN drivers (non-hamradio) & Wireless Extensions
Herunterladen des Treibers von: http://www.ralinktech.com
- Nach dem Entpacken können Sie in der Regel das Treibermodul direkt kompilieren (gegebenenfalls müssen Sie noch die Linux-headers installieren, sowie den gcc-Compiler):
make make install
- Die Konfigurationsdatei wird nun noch in
/etc/Wireless benötigt. Dort können jetzt Verschlüsselung, usw. konfiguriert werden:
mkdir -p /etc/Wireless/RT3062STA cp RT2870STA.dat /etc/Wireless/RT3062STA dos2unix /etc/Wireless/RT3062STA/RT3062STA.dat
- In der Regel wird es dann auch nötig sein die aktuelle Firmware herunterzuladen und in das Verzeichnis /lib/firmware zu kopieren:
cp rt3062sta.bin /lib/firmware
- So kann die Karte gestartet werden:
/sbin/insmod rt3062sta.ko /sbin/ifconfig wlan0 inet YOUR_IP up
- Das Kommando
iwconfig lässt erkennen, unter welchem Devicenamen die Karte eingebunden wurde. In der Regel kann nun die Karte vom Netzwerkmanager Ihrer Distribution konfiguriert werden.
- Wichtig! Wird die Karte bereits direkt von der Distribution erkannt, funktioniert aber trotzdem nicht, so kann das daran liegen, dass ein älteres Ralink-Treibermodul versucht die Karte in Betrieb zu nehmen. Dann bleibt nur die Möglichkeit dieses Modul auf die "blacklist" zu setzen. Damit wird verhindert, dass das Modul überhaupt geladen wird. Die blacklist finden Sie üblicherweise im Verzeichnis /etc/modprobe.d. Welche Ralink-Module geladen werden, können Sie mit dem Kommando "lsmod|grep rt" ermitteln. Im Zweifelsfall setzen sie alle diese Module (außer das gerade neu kompilierte natürlich) auf diese blacklist.
Betrieb unter Linux:
Folgende Kommados sind hilfreich:
- um die von der Karte erkannten Access-Points aufzulisten:
iwlist ra0 scan
- um die SSID auf "foo" zu setzen:
iwpriv ra0 set SSID="foo"
Folgendes Skript erzeugt einen zufälligen WEPkey:
#!/bin/sh #@@CCK 2003-11-19 14:16 # # Output of "$1" (default: 8) random bytes
DEFAULTNUM=8
NUM="$1" [ -z "$NUM" ] && NUM="$DEFAULTNUM" [ "$NUM" -lt 0 ] && NUM=$(( -1 * $NUM ))
dd if=/dev/urandom bs=1 count=$NUM 2> /dev/null | hexdump | cut -c 9- | sed -e :a -e '/$/N; s/n/ /; ta' | sed -e '/^ *$/ d' -e 's/ //g' | cut -c -$(( 2 * $NUM ))
Hat man mit
# randombytes 13 > /etc/WEP-104.key # chmod 600 /etc/WEP-104.key
einen WEP-104-Schlüssel vorliegen und diesen auch bereits im Accesspoint eingetragen, so wird die Karte mit dem Kommando
# iwpriv ra0 set NetworkType="Infra" # iwpriv ra0 set SSID="WLAN" # iwpriv ra0 set AuthMode="SHARED" # iwpriv ra0 set EncrypType="WEP" # iwpriv ra0 set DefaultKeyID="1" # iwpriv ra0 set Key1="`cat /etc/WEP-104.key`" # ifconfig ra0 192.168.0.17 up
konfiguriert - wobei die Kennung "WLAN" und die IP-Adresse hier nur als Beispiel dienen.
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