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Technische Daten
CPU: Intel Core 2 Duo Prozessor T6570, 2,1 GHz, 800 MHz FSB Festplatte: 500 GB, S-ATA, 7200rpm Display: 21,5" Full-HD Touchscreen (1920x1080, 16:9) non-Glare Chipsatz: Nvidia MCP79MH Speicher: 2 GB DDR2 RAM PC800 (2 Speicherbänke, max 4 GB) Grafik: Nvidia (GeForce9100MG) Optisches Laufwerk: S-ATA DVD-Brenner LAN: 10/100/1000baseT Ethernet RJ45 (Realtek-Chipsatz) WLAN: 802.11 b/g/n 300Mbit, Ralink RT3090 Chipsatz Bluetooth: Bluetooth Class 2 Webcam: 1,3 Megapixel im Gehäuse intergriert Netzteil: 110/230 V extern Schnittstellen: intern: 1 freier mini-PCI-Express Slot, extern seitlich: 3x USB 2.0, Cardreader, Micro in/Line in, Line out, extern hinten: 4x USB 2.0, 1x Line-In, 2x PS/2, S/PDIF-Out, kein zusätzlicher VGA-Ausgang vorhanden Besonderheiten: Klavierlackoptik, Lautsprecher integriert, optionale VESA-Halterung Maße/Gewicht: H 420 x B 552,4 x T 124,5 mm / 8,1 kg Garantie: 24 Monate Service über den Hersteller (bring-in), erweiterbar auf 36 Monate Betriebssystem: Windows 7 vorinstalliert, auf Wunsch liefern wir das Gerät als Dual-Boot-System
Garantieoptionen und Dual-Boot können am Ende der Beschreibung gewählt werden!
Linux-tauglicher All-in-One PC
Für alle die etwas besonderes wollen, den PC hauptsächlich als Multimedia-Gerät nutzen oder einfach nur der Kabelei überdrüssig sind: Der All-in-One PC. Dabei handelt es sich um ein Gerät das die klassischen Komponenten PC und Monitor in sich vereint. Auf Ihrem Schreibtisch steht nur noch der Monitor, Strom anschließen - los geht's! Dabei handelt es sich immer noch um einen leistungsstarken PC, der kaum Platz benötigt und dabei flüsterleise ist. Geeignet im privaten Bereich als Multimedia-Gerät im Klavierlackdesign für's Wohnzimmer oder platzsparender Schreibtisch-PC, natürlich auch im gewerblichen Bereich (z.B. Empfang, usw.). Das Gerät kann dabei mit der optiona erhältlichen VESA-Halterung auch an der Wand montiert werden. Die Funktion einer Maus wird durch den Touchscreen ersetzt - natürlich können sie zusätzlich auch Tastatur und Maus verwenden. Auch eine Webcam fehlt nicht, damit ist dann auch Videotelefonie, usw. möglich. Und natürlich funktioniert das alles auch unter Linux.
Bereit für Linux
Nahezu alle Komponenten lassen sich unter Linux nutzen: - Grafikkarte und Display - Touchscreen (closed source Treiber) - USB - LAN - WLAN - Bluetooth - Webcam
Lediglich der Kartenleser konnte nicht erkannt werden.
Die aktuellen Distributionen erkennen den WLAN Chip sofort, eventuell muss jedoch noch die Firmware bereitgestellt werden. Meist wird dafür bereits ein Paket bereitgestellt (z.B. rt73-common unter Ubuntu) oder man lädt sich den Linux-Treiber von Ralink herunter, entpackt diesen und benutzt die Firmware-Datei aus dem Treiberpaket.
Eine größere Hürde stellt der Touchscreen dar. Dieser wurde von den getesteten Distributionen nicht erkannt, obwohl das entsprechende Device-File angelegt wird und Daten liefert. Offensichtlich kann xorg, bzw. der evtouch-Treiber mit dem Gerät noch nicht umgehen. Hier muss man in den sauren Apfel beißen und auf einen kommerziellen Anbieter zurück greifen. Die Firma Touch Base (http://www.touch-base.com) liefert einen solchen Treiber, die Lizenz zur kommerziellen Nutzung ist allerdings nicht gerade günstig. Aber keine Panik! Touch Base liefert auch einen Evaluierungstreiber, der als einzige Einschränkung nach 100 Clicks eine neue Kalibrierung verlangt. Für den Hausgebrauch ist das in der Regel akzeptabel, zumal zu Erwarten ist, dass über kurz oder lang ein offener Treiber verfügbar ist.
Anhand der Ausgabe von lspci kann man erkennen, welche Komponenten verbaut wurden:
Zentraler Chipsatz 00:00.0 Host bridge: nVidia Corporation MCP79 Host Bridge (rev b1) 00:00.1 RAM memory: nVidia Corporation MCP79 Memory Controller (rev b1) 00:03.0 ISA bridge: nVidia Corporation MCP79 LPC Bridge (rev b3) 00:03.1 RAM memory: nVidia Corporation MCP79 Memory Controller (rev b1) 00:03.2 SMBus: nVidia Corporation MCP79 SMBus (rev b1) 00:03.3 RAM memory: nVidia Corporation MCP79 Memory Controller (rev b1) 00:03.5 Co-processor: nVidia Corporation MCP79 Co-processor (rev b1)
Sound Controller
00:08.0 Audio device: nVidia Corporation MCP79 High Definition Audio (rev b1)
USB Controller 00:04.0 USB Controller: nVidia Corporation MCP79 OHCI USB 1.1 Controller (rev b1) 00:04.1 USB Controller: nVidia Corporation MCP79 EHCI USB 2.0 Controller (rev b1) 00:06.0 USB Controller: nVidia Corporation MCP79 OHCI USB 1.1 Controller (rev b1) 00:06.1 USB Controller: nVidia Corporation MCP79 EHCI USB 2.0 Controller (rev b1)
Grafikkarte 03:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation C79 [GeForce 9100M G] (rev b1)
Netzwerkkarten 04:00.0 Ethernet controller: Realtek Semiconductor Co., Ltd. RTL8111/8168B PCI Express Gigabit Ethernet controller (rev 03) 07:00.0 Network controller: RaLink RT3090 Wireless 802.11n 1T/1R PCIe
Einzig folgende Komponenten ließen sich bis Dato nicht zufriedenstellend von uns in Betrieb nehmen:
- Cardreader
Betrieb unter Linux
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Konfiguration von xorg: Wir gehen davon aus, dass Sie den closed-source Treiber von Nvidia benutzen. Dieser wird von uns nicht standardmäßig vorinstalliert, ist jedoch bei den gängigen Distributionen leicht nachzuinstallieren. Mit dem Treiber wird üblicherweise auch ein Konfigurationsprogramm mitgeliefert, mit dem Sie die Einstellung für xorg vornehmen können. Dadurch wird bei den aktuellen xorg-Versionen eine xorg.conf angelegt, die den nvidia-Treiber für die Grafikkarte lädt. Zur Sicherheit hier auch die von uns im Test eingesetzte xorg.conf:
Section "Screen" Identifier "Default Screen" DefaultDepth 24 EndSection
Section "Module" Load "glx" EndSection
Section "Device" Identifier "Default Device" Driver "nvidia" Option "NoLogo" "True" EndSection
- Für den Touchscreen haben wir den Treiber von Touch Base verwendet. Den Evaluierungstreiber installieren wir vor. Wenn Sie die Linux-Installation selbst vornehmen wollen, können Sie den Treiber über das Kontaktformular auf der Homepage von Touch Base anfordern. Dieser Treiber wird einfach ein Verzeichnis entpackt (nicht / oder /opt !!!) und das Programm setup wird aufgerufen. Es folgt eine einfache grafisch geführte Installation, die den Treiber installiert und die Konfiguration in der xorg.conf vornimmt. Nach einem reboot ist dann nur noch die Kalibrierung des Touchscreens vorzunehmen.
- S-ATA:
Achtung, der S-ATA Support muß fest in den Kernel kompiliert sein (bzw. über eine initrd geladen werden), sonst wird die Festplatte beim Booten nicht erkannt und es kommt zum Kernel-Panic! Falls dies bei Ihrer Distribution nicht der Fall ist, müssen Sie folgende Kernel-Option setzen und den Kernel neu kompilieren:
Device Drivers ---> SCSI Device Support ---> SCSI low-level drivers ---> [*] Serial ATA (SATA) support
- USB:
Vorausgesetzte Kerneloptionen:
Loadable module support ---> [*] Enable loadable module support
General setup ---> [*] Support for hot-pluggable devices
SCSI support ---> [M] SCSI support [M] SCSI disk support [M] SCSI generic support
File systems ---> [M] DOS FAT fs support [M] MSDOS fs support [M] VFAT (Windows-95) fs support [*] /proc file system support [*] /dev file system support [*] Automatically mount at boot
USB support ---> [M] Support for USB [*] Preliminary USB device filesystem [M] UHCI Alternate Driver (JE) support [M] USB Mass Storage support [*] Datafab MDCFE-B Compact Flash Reader support [*] Microtech CompactFlash/SmartMedia support [*] SanDisk SDDR-09 (and other SmartMedia) support [*] Lexar Jumpshot Compact Flash Reader
Wir empfehlen als zusätzliche Software noch die USB enumeration Utilities. Damit können Sie Informationen zu den eingesteckten USB-Geräten sowie deren Treiber erfahren.
Wird z.B. ein USB-Stick am USB eingesteckt, so wird das nächste freie SCSI-device belegt und kann damit gemountet werden (z.B. /dev/sda1).
- Das Powermanagement wurde durch Distributionen wie SuSE-Linux mittlerweile gut vorbereitet. Möchten oder müssen Sie dies selbst einrichten so das z.B. Suspend-to-Disk genutzt werden kann, sollten Sie wie folgt vorgehen: Zuerst soll der Kernel konfiguriert werden. Wir gehen hier von einem aktuellen Linux-2.6 Vanila aus:
[*] Power Management support [*] Software Suspend (EXPERIMENTAL) [*] Suspend-to-Disk Support (/dev/hda2) Default resume partition ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) Support ---> [*] ACPI Support [*] Sleep States (EXPERIMENTAL) (NEW) <*> AC Adapter <*> Battery <*> Button <*> Fan <*> Processor <*> Thermal Zone <*> ASUS/Medion Laptop Extras < > Toshiba Laptop Extras [ ] Debug Statements (NEW) [ ] Power Management Timer Support (NEW) APM (Advanced Power Management) BIOS Support ---> <*> APM (Advanced Power Management) BIOS support [*] Ignore USER SUSPEND [*] Enable PM at boot time [*] Make CPU Idle calls when idle [*] Enable console blanking using APM [ ] RTC stores time in GMT [ ] Allow interrupts during APM BIOS calls [*] Use real mode APM BIOS call to power off
In diesem Fall haben wir die Swap-Partition /dev/hda2 für Suspend-to-Disk ausgewählt. Wenn Sie Ihre Swap-Partition jedoch exessiv nutzen, könnte es sein das der Platz dort nicht mehr für ein Suspend-to-Disk ausreicht und der Vorgang scheitert. In diesem Fall empfiehlt sich vielleicht der Einsatz einer zusätzlichen Swap-Partition.
Mit solch einem Kernel funktioniert Suspend-to-Disk bereits direkt auf diesem Gerät. Probieren Sie es aus:
echo -n disk > /sys/power/state
Wenn Sie ihren Rechner danach wieder einschalten, sollten Sie nach einer kurzen Boot-Phase wieder dort landen, von wo Sie dieses Kommando abgesetzt haben.
Fehlt Ihnen eigentlich nur noch jemand der ihnen bei entsprechenden Events diese Funktion auslöst. Diese Aufgabe kann z.B. KDE für Sie auf gute Weise übernehmen; Steuern Sie das Kontrollzentrum des KDE an. Dann:
Energiekontrolle -> Notebook-Akku -> ACPI-Einrichtung
Hier aktivieren Sie das Kästchen "Tiefschlaf" womit eigentlich Suspend-to-Disk gemeint ist. Unter den anderen Reitern steht Ihnen dann diese Funktion für die verschiedensten Events zur Verfügung (Deckel wird geschlossen, Akku lässt nach, etc.).
Angeschlossene Geräte -> Anzeige -> Ennergiekontrolle
Hier stellen Sie im KDE auf einfache Weisse das Power-Management ihres Displays ein.
Ist Ihnen ihr Window-Manager bei dieser Aufgabe nicht behilflich so gibt es einige Möglichkeiten diese Sache auch anders zu Lösen. Ein Blick auf diese Seite löst das Problem mit einem Script.
- Die Netzwerkkarte ist eine Realtek Gigabit-Karte und wird vom 2.6er Kernel direkt unterstützt. Das Kernelmodul nennt sich 8169 und die Gigabit-Karte wird damit von jeder aktuellen Distribution erkannt. Es gibt Treiberversionen, bei denen es zu einem automatischen Abschalten der Karte kommen kann. Dann bitte den Kernel updaten. Tipp: Sollte das bei der Installation vorkommen, die Karte im Bios deaktivieren, neu booten und wieder aktiveren. Die Karte ist dann wieder aktiv und die Installation kann fortgesetzt werden.
- Die WLAN-Karte wird nur von aktuellen Distributionen erkannt, unter Umständen ist zunächst ein Update durchzuführen. Der Ralink-Treiber ist ab dem Kernel 2.6.29 im Kernel intergriert, es wird jedoch auch noch eine Firmware-Datei benötigt. Die meisten Distributionen liefern dazu ein entsprechendes Paket zur Installation aus (z.B. Ubuntu: rt73-common, Debian: firmware-ralink, usw.).
- Die Webcam wird als Chicony-Webcam erkannt (hängt am USB-Bus) und hat einen Chipsatz der vom UVC-Treiber des Linux-Kernels (uvcvideo) direkt erkannt wird. Zum Testen haben wir z.B. die Applikation guvcview verwendet.
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