Technische Daten
Auflösung optisch: 4800 dpi x 9600 dpi Eingangs- und Ausgangsfarbtiefe: 48-Bit Scaneinheit: EPSON Matrix CCD mit MicroStep Drive & On-Chip-MicroLens-Technologie, weiße LED Schnittstelle: USB 2.0
Wir haben länger überlegt, ob wir die Epson-Scanner aufnehmen sollen, da es hierfür keine opensource-Treiber gibt. Epson selbst bietet jedoch die Software iscan zusammen mit entsprechenden backends an. Diese Software hat inzwischen Eingang in die meisten Distributionen gefunden. Epson bietet immer besseren Support für Linux, so dass wir Ihnen diese Geräte nicht vorenthalten wollen.
Bereit für Linux
Auf der avasys-Seite können Sie sich umfassend über die Epson-Treiber informieren. Stellt Ihre Distribution das Paket iscan bereits zur Verfügung stellen, so können dieses direkt installieren. Der Scanner funktioniert dann out-of-the-box. Anderfalls sollten Sie sich bei avasys informieren, ob es einen Treiber für Ihre Distribution gibt. Einzige Voraussetzung ist dann ein funktionierender USB-Port und eine ausreichend neue SANE-Version (min. 1.0.3).
Installation unter Linux
Am einfachsten geht die Installation natürlich, wenn Ihre Distribution bereits das iscan-Softwarepaket bestehen aus Scansoftware und Treiber-backends bereit stellt. Zusätzlich muss dazu noch SANE installiert werden. Liefert Ihre Distribution kein iscan-Paket mit aus, dann sollten Sie prüfen, ob Sie iscan für Ihre Distribution von avasys herunterladen können. Auf dieser Seite finden Sie auch eine ausführliche Installations- und Konfigurationsanleitung mit der Sie die bereit gestellten rpm- oder deb-Pakete einfach installieren können. Natürlich wird für "exotischere" Distributionen auch der source-Code zum eigenen kompilieren bereit gestellt.
Typische Fehlerquellen:
Betrieb unter Linux
Zum Scannen eignet sich hervorragend xsane. Beim Start kann man aus allen verfügbaren Scannern wählen, wobei auch Netzwerk-Scanner aufgelistet sind. iscan bindet sich auch als plugin in gimp mit ein, zumindest die vorgefertigten Softwarepakete übernehmen das. Haben Sie iscan selbst kompiliert, können Sie mit einem einfachen link die Software in gimp einbinden:
ln -s /usr/bin/iscan ~.gimp-2.6/plug-ins
Natürlich spricht auch nichts dagegen, iscan direkt auf der Kommandozeile aufzurufen.
Um einen Scanner im Netzwerk verfügbar zu machen, muss der Daemon saned eingerichtet werden: Beschrieben wird hier der Betrieb mittels xinetd, welcher den saned bei bedarf startet. In /etc/xinetd.conf muss Zugriff aus dem LAN gestattet werden. Dazu trägt man sein eigenes LAN ein:
defaults { #... only_from = 192.168.69.0/24 # ... }
Weiter wird die Datei /etc/xinetd.d/saned angelegt:
service sane { port = 6566 socket_type = stream wait = no user = saned group = saned server = /usr/sbin/saned }
Es ist sicherzustellen, dass sich folgender Eintrag in /etc/services befindet:
sane 6566/tcp # SANE network scanner daemon
Schließlich legt man noch eine Gruppe saned und einen User saned an:
# groupadd saned # useradd -g saned -s /bin/false -d /dev/null saned
Jetzt kann xinetd gestartet werden (in /var/log/messages auf Fehlermeldungen achten):
# /etc/init.d/xinetd start
Ist alles erfolgreich verlaufen, so zeigt der Befehl scanimage -L sowohl auf dem sane-Server-Rechner, sowie auf den Client-Rechnern, dass der Netzwerk-Scanner gefunden wurde.
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